Altindianische Hochkulturen
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Die vorspanische Zeit, von 1200 v.Chr. bis 1521 n.Chr, ist durch den Einfluss fünf großer altindianischer Hochkulturen gekennzeichnet:
1200 v.Chr. - 200 v.Chr.:
Die Olmeken besaßen einen weit entwickelten Kalender und schufen die Grundlagen der religiösen, künstlerischen und architektonischen Traditionen späterer Kulturen.
1200 v.Chr. - 1400 n.Chr.:
Die Maya sind für ihr komplexes mathematisches System, ihre Kenntnisse der Astrologie sowie für ihre barocke Architektur und den Bau zahlreicher Stadtanlagen berühmt, die heute einen wesentlichen Teil des mexikanischen Kulturerbes darstellen.
900 v.Chr. - 1400 n.Chr.:
Die Mixteko-Zapoteken waren hervorragende Handwerker und Erbauer großer Städte, Grabkammern und Tempel. Außerdem vollbrachten sie große Leistungen auf den Gebieten der Keramik und der Goldschmiedekunst.
950 n.Chr. - 1300 n.Chr.:
Die Tolteken waren mächtige Krieger und bedeutende Handwerker. Sie hatten einen enormen Einfluss auf die Kulturen der Maya und der Azteken.
1345 n.Chr. - 1521 n.Chr.:
Die Azteken lebten in einer blühenden Hochkultur, als die spanischen Konquistadoren 1519 das Land erreichten. Sie waren exzellente Baumeister und verfügten über ein komplexes Steuersystem. Ihre linguistische, religiöse, künstlerische, militärische und architektonische Hinterlassenschaft wurde stark von Olmeken, Tolteken und Maya beeinflusst.
